Allgemein:

Meist reicht die Hälfte der angegeben Menge für dasselbe Waschergebnis aus. Das führt nicht nur zu weniger Waschmittelrückstände in eurer Kleidung, auch zu weniger Umweltbelastung und spart Geld.

Wasserenthärter reduzieren den Waschmittelverbrauch. Ich gebe zu jeder Wäsche 1 knappen Eßl Natron dazu. Das macht das Wasser weicher, löst den Schmutz leichter aus der Wäsche und schützt die Heizstäbe vor Verkalkungen. Natron ist eines der vielseitigsten, preiswertesten und erstaunlichsten Hausmittel, die ich kenne. Ihr könnt es als Backpulver einsetzen, als Deodorant, zum säubern von Obst, als Zahnpasta und vieles mehr. In jeder Packung Kaiser Natron von Holste findet ihre viele Anwendungstips.

Ohne Waschmittel geht es auch: Wer nur stark verschwitzte Sportwäsche frisch haben will, kann auch ohne Waschpulver oder mit etwas abgeraspelter Kernseife waschen. Schweiß ist nur Salzwasser, mehr nicht.

6 Tropfen ätherische Öle ins Spülfach ersetzen jeden sythetischen Duft und Natron den Weichspüler.

Thema Flecken:

Fettflecken: der beste und billigste Fettlöser sind Handspülmittel. Ein paart Tropfen auf den Fleck, etwas anfeuchten, kurz einreiben und in die Waschmaschine.

Andere Flecken: Zucker. Zucker ist ein Waschtensid, das sich auch in Babyseifen und Shampoos findet. Den mit Wasser angefeuchteten Fleck mit Zucker betreuen, etwas einwirken lassen und danach normal waschen. Hilft sogar bei Rostflecken. Allerdings ist Zucker in euren Adern genauso reizend aktiv, was zu Entzündungen in euren Gefäßen führen kann. Deshalb gilt: Lieber weniger Zucker im Blut und für die Energie mehr Fett ins Essen.

Und was wir oft vergessen: Beste Bleiche bei hellen Stoffen: unsere Sonne! Ich hatte neulich eine Tischdecke mit Schwarzteeflecken. Nichts half – aber nach 2 Tagen Sonnenbaden waren die Flecken weg. Wie: Wäschestück feucht in die pralle Sonne legen, damit die Sonne drauf scheinen kann.

Waschmittel für Buntwäsche

gibt es viele. Ich nehme das Waschmittelkonzentrat im Baukastensystem von Sonett aus 100% Bioseife. Auch davon nehme ich nur die Hälfte der Herstellerempfehlung und gebe 1 Eßl. Natron als Enthärter dazu.

Eine Bitte:

Waschnüsse, oder Waschmittel mit Waschnussextrakt sind, seit sie bei uns in Mode gekommen sind, für viele Inderinnen unbezahlbar geworden. Sie müssen jetzt billige, industrielle Waschmittel nehmen, haben aber keine Kläranlagen in ihren Dörfern, die das Abwasser reinigen. Deshalb, – bitte, – lasst den Indern ihre Waschnüsse. Wollt ihr mit Waschnüssen waschen, sammelt die europäischen Waschnüsse: Kastanien. Die sind sogar umsonst. Durch die gelbliche Färbung des Fruchtfleischs sind Kastanien aber nur für die Buntwäsche geeignet. Mehr zur Herstellung eines Kastanienwaschmittels findet ihr hier: www.smarticular.net/waschmittel-aus-kastanien

Waschmittel für weiße Wäsche

Meine Freundin Zibbi mischt ihr Weißwaschmittel aus 2 Teile Waschsoda, 1 Teil Sauerstoffbleiche und 2 Teile Waschmittelkonzentrat aus Bioseife zusammen, + Fleckensalz, wenn nötig. Davon nimmt sie dann für eine 4,5 kg Maschine 1 gehäuften Eßl. Alle Zutaten gibt es im Drogeriemarkt. Wenn du das Soda mit den anderen Zutaten mischt und es staubt, atme den Staub nicht ein. Das kann deine Augen und Atemwege reizen. Soda trocknet auch sehr stark aus. Vermeide deshalb direkten Hautkontakt. Mehr zur Herstellung von einem Flüssigwaschmittel findest du hier: https://www.smarticular.net/fluessigwaschmittel

Für Wolle, Seide und andere, empfindliche Stoffe ist Soda nicht geeignet. Dafür kannst du Natron verwenden, ökologische Neutral-, Kern- oder Ölseifen.

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