Reif für eine Konzentrationsübung? Dann setzt euch bitte aufrecht hin und stellt beide Füße flach auf den Boden. Könnt ihr eure Muskeln noch etwas lösen? Lasst euch mit eurem ganzen Gewicht nieder, lasst euch ankommen, versucht, euch zu erden. Spürt dazu in den Kontakt eurer Füße zum Boden. Dann schließt die Augen. Atmet ein paar Mal tief ein – und aus. Lasst euch sein und atmet anschließend normal weiter. Beobachtet wieder, wo ihr die Atembewegungen am besten spüren könnt, und schaut eurem Körper einen Moment beim Atmen zu.

Jon Kabat-Zinn sagte: „Atme und lass sein.“

Zibbi empfiehlt: „Lass dich atmen und sei, was I§T.“

Bei der nächsten Ausatmung sprecht ihr innerlich die Zahl 1, — mit der nächsten 2, — mit der nachfolgenden Ausatmung 3, — usw. Wenn ihr bei 10 angekommen seid, beginnt ihr wieder von vorne. Versucht, euer Bewusstsein aber weiter in der Körperregion zu verankern, die ihr euch vorher ausgesucht habt. Diese Übung dauert so lange ihr wollt oder 3 bis 5 Minuten. Wenn ihr das Zählen oder die Atembewegungen aus dem Fokus verliert, kehrt einfach wieder zurück und beginnt wieder von Neuem zu zählen.

Wie ging es euch mit der Übung? Habt ihr bei 10 aufgehört oder weitergezählt? Wenn ihr gemerkt habt, dass ihr 16 gesagt habt, wart ihr achtsam, perfekt! Achtsamkeitsübungen kennen kein richtig oder falsch. Sie sind ein Bewusstseinstraining und nehmen wertfrei an, wer ihr seid und was geschieht. Wer sich und sein L°eben akzeptieren kann, kann auch lösen, was ihn nicht länger begleiten soll. Und bis dahin könnt ihr mit eurer Unkonzentriertheit den J.R. sewing machen und sagen: „Ich lass das jetzt mal so.“