“Allen Menschen ist zuteil, sich selbst erkennen zu können.” sagt Heraklit.

SAI beutet Selbstwahrnehmung, Akzeptanz und Integration. Auf dieser Entdeckungsreise legen wir den Fokus auf unsere Stärken. Denn sie schieben mit ihrem Mitgefühl auch das beiseite, was den Blick auf unser Wesen verstellt: unsere Prägungen und antrainierten Verhaltensweisen. SAI will dich nicht optimieren und ist kein Therapieersatz bei psychischen Erkrankungen. SAI lehrt uns im Grunde nur zu sein, wer wir wirklich sind und schenkt uns den Mut, dies zu L°EBEN.

Die Kraft, der wir mit SAI und anderen Bewusstseinstechniken begegnen, entdeckte ich zuerst in den Menschen, die ich als Physiotherapeutin früher behandelte. Ich nannte sie “unser L°eben”. Irgendwann suchte ich ihren Ausdruck auch in mir. So begann für mich eine Reise zu körperorientierten BewusstseinsTechniken. Das SAI Programm hat mir auch bei der Reflektion belastender Themen gute Dienste geleistet. Nimm, was dir schmeckt. Über den Rest – Schwamm drüber …. Herzlich deine Sarah-Sylvia

Werde, was du bist, denn deine Seele ist schon da …

Techniken im SAI

Atemübungen können uns helfen bei uns anzukommen und dort zu bleiben, oder auch schnell und effektiv zu entspannen.

Achtsamkeitsübungen lehren uns WIE WIR ganz persönlich unserem weisen, steinzeitlichen Körper zuhören und trainieren Verknüpfungen des Gehirns. Das lässt den präfrontalen Cortex reifen, einem Zentrum im Gehirn, dass für unsere Persönlichkeitsentwicklung genauso wichtig ist, wie für den Umgang mit Schmerzen, die Stressverarbeitung oder auch die Regulation unserer  Emotionen. Achtsamkeitsübungen lehren uns auch zwischen Emotionen und Gefühlen, die auch ohne Anregung von außen in uns wohnen, unterscheiden zu lernen. Mehr zu den vielfältigen Aufgaben des präfrontalen Cortex im Beitrag: >https://das-erdenherz.blog/achtsamkeitstraining/ und zu Neurowissenschaft & Achtsamkeit: https://www.mindfulschools.org/category/research-and-neuroscience/

Achtsamkeitsmeditationen sind stille Übungen, bei denen wir unsere Wahrnehmung auf ihrer Reise durch den Körper begleiten. Bei den Meditationen geben wir uns keine Aufgaben, wie bei den Achtsamkeitsübungen. Wir lassen uns vom L°eben unseres Körpers einfach zum Staunen bringen.

Mentales-QiGong sind erdachte, innere Bewegungen, die uns helfen können auch dann in Stille zu verweilen um uns zu begegnen, wenn uns eine Unruhe quält. Sie dienen der Integration von inneren Prozessen genauso, wie der Verbesserung der Gesundheit unseres Körpers.

Geführte Bewusstseinsreisen sind eine Art Selbsthypnose oder Autosuggestion, bei der wir das vegetative Nervensystem des Körpers harmonisieren und die Selbstheilungskräfte stärken lernen können.Und – unsere Innenwelt auf einen fasziniernde Art ganz neu erfahren.

Traditionelle Bewusstseinsreisen sind der Ursprung der modernen Hypnose. In ihnen begeben wir uns auf eine spannende Reise, auf der wir mit hellwachen Sinnen inneren Bildern, Gerüchen oder Tönen folgen. Der Psychoanalytiker C.G. Jung nannte sie Traumreisen und nutze sie, um das Unterbewusstsein seiner Patienten zu ergründen. Er hatte sie bei Schamanen in Afrika gelernt. Gleichgültig, ob wir sie schamanisch, Trance- oder Traumreisen nennen und für welchen Zweck wir sie einsetzen, sie sind ein uraltes, effektives Mittel jenseits der Logik unseres Verstandes und ohne Nutzung von Drogen zu tiefen Einsichten zu gelangen.

Gedankliche Neuprogrammierung kann uns dabei unterstützen, festgefahrene Gewohnheiten und Glaubenssätzen abzulegen. Dafür nutzen wir Gespräche, Reflexionsübungen, Affirmationen, Rituale und die physische Verknüpfung der Neuausrichtung durch Duft und / oder Klopfakupressurtechniken.

Zugehörigkeit ist ein Geschenk, dass nur auf seine Abholung wartet …

SAI Beobachter l°eben gesünder! Sie lernen als wahr anzunehmen und anzuerkennen, was ist. Das hilft der Gesundheit genauso, wie der Qualität unserer Beziehungen. Es hilft mitten im L°eben zu stehen und doch ganz bei uns zu bleiben. Kurze Zwischenfrage: wo steht das Gerät mit dem du dies gerade anhörst oder liest? Vor dir? Bist du sicher? Ich glaube, es sitzt zwischen deinen Ohren! Die ganze Welt ist nur in deinem Kopf und wie DU sie wahrnimmst und bewertest, bestimmt wie du lebst und liebst. Unsere Emotionen und Gedanken entstehen im Gehirn und gehen deshalb immer mit körperlichen Reaktionen einher. Nur das Bewusstsein, dass wir einen Körper mit Gefühlen und Gedanken HABEN, steht auf einem anderen Blatt.

SAI lehrt uns den Unterschied zwischen Emotionen (Gefühlsansteckungen von außen) und Gefühlen, die in uns selber wohnen. Beide können wichtige Informationsquellen sein. Emotionen können jedoch irren, denn sie sind nur Interpretationen einer fremden Wirklichkeit. Marshall B. Rosenberg, der Begründer der gewaltfreien Kommunikation sagt in seinem Buch: Kein Mensch ist mit dem, was er tut oder sagt, Ursache unserer Gefühle. Stimmt das, obwohl wir schon beim Anblick einer Zitrone sauer reagieren? Was, wenn uns jemand schlägt? Über diesen Satz können wir gerne diskutieren.

Der innere Spiegel: Was ist meins? Was ist deins? Meister der Kampfkünste trainieren ihren inneren Spiegel, dieses körpereigene Spionagesystem um schon im winzigen Zucken eines Fingers die Bewegung erkennen zu können, die ihr Gegner gleich ausführen wird. Mir war diese Fähigkeit meines Körpers enorm wichtig für meine physiotherapeutischen Befunde. Es half mir pathologische Bewegungsmuster und Blockaden im Körper der Patienten zu analysieren, indem ich sie einfach innerlich nachahmte.

Was uns wie diese Gefühlsansteckungen vermittelt, da sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig. Wir alle kennen aber ein ansteckendes Lachen oder einen Menschen, der uns runterziehen kann. Wir alle können ab und an jemanden einfach so nicht leiden oder haben ein gutes Gespür dafür, ob jemand wütend ist, lügt, oder Sorgen hat. Wir sehen nur allzu oft darüber hinweg. Flirtende übertreiben die Imitation ihres Partners derart, dass wir dafür einen Begriff haben: den Chamäleoneffekt.

Unsere Wahrnehmung, Empathie und Lebendigkeit werden auch durch Muskeln beeinflusst. Zentrale Rolle spielen dabei die Gesichtsmuskeln. Können wir aufgrund einer Lähmung z.B. keine Emotionen mimisch nachahmen oder selbst erzeugen, empfinden wir weniger Wut oder Freude, auch, wenn dies angebracht wäre. Wer keine Gefühle zeigen kann, entwickelt sie weniger und wer keine nachahmen kann, empfindet weniger Mitgefühl. Auch Menschen, die sich Botox haben spritzen lassen zeigen in Studien weniger emotionale Aktivität im Gehirn. Echte menschliche Nähe ist ohne den Ausdruck und den Austausch von Emotionen nicht denkbar. Die kognitive Empathie versucht nur zu verstehen, was der anderen fühlt. Die emotionale Empathie erlebt im inneren Spiegel die Welt des anderen und fühlt dessen Welt auf seine Weise, ihre Weise nach. Studien dazu findest du am Ende dieses Beitrags.

Die Arbeit am inneren Spiegel kann unsere Welt auch ein wenig menschlicher machen: Ich lächle und du lächelst zurück. So einfach ist das mit den Spiegelneuronen. Achtsamkeitsübungen sind dafür sehr hilfreich. Sie fragen: WAS geschieht in diesem Moment? Und WIE nehme ICH das, was gerade geschieht in mir wahr?

Diese Information kann dem Erkennen von inneren Konflikten genauso dienen, wie der eigenen Sicherheit. Unter das Audio setze ich einen Link zu einer Lesung, indem ich die schildere, wie meine Großmutter durch dieses Hinspüren im Krieg ihr Leben und das ihrer Kinder rettete. Ohne ihren Mut ihrer Intuition zu vertrauen, wäre ich heute nicht da. Selbstwahrnehmung ist auch die Basis für diesen inneren Dialog mit dieser diffusen Kraft, deren Anliegen wir sonst oft nicht wahrnehmen oder aus Vernunft ablehnen. Lassen wir uns von unserer Intuition führen, finden wir unsere Entscheidungen, statt sie treffen zu müssen, finden den Partner fürs L°eben, unseren persönlichen Heilungsweg, einen tollen Job oder auch eine bezahlbare Wohnung. Du glaubst mir nicht? Wunderbar! SAI ist kein Glaubens- sondern ein Erfahrungsweg. Nur, was du selbst erlebt hast, zählt und kann zu deiner Wahrheit werden. Probier` es aus!

Infos zu den Studien:

Gesichtsmuskeln dienen Verständnis und dem Mitgefühl für andere:

Studien: Gesichtsmuskeln dienen Verständnis und dem Mitgefühl für andere:
z.B. von Jenny Baumeister von der International School for Avanced Studies und US Forscher an der University of Wisconsin-Madison.
Infos z.B. in diesen Artikeln:
www.noz.de/deutschland-welt/gu…ox-mindert-empathie
www.spektrum.de/news/mimik-hilft-…-spruenge/1326500
www.sciencedaily.com/releases/2015/…0107081706.htm

Mindfulschool Wissenschaftsartikel: https://www.mindfulschools.org/category/research-and-neuroscience/

Einsteins Nordlicht