Umweltschutz ist Körperpflege!

Die Natur ist die Welt unseres Körpers. Ist sie voller Gift und Plastik besteht auch er aus Gift und Plastik. 2018 verbrauchten deutsche Haushalte im Schnitt 64 kg Putzmittel. Das macht uns zur Sondermülldeponie. Denn auch mit erhöhtem Kläraufwand können nicht alle Inhaltsstoffe aus dem Wasser gelöst werden. Viele von ihnen schädigen Wasserorganismen, die Basis unserer Nahrungskette. Und – wieso glauben wir eigentlich das Recht zu haben Milliarden von Lebewesen zu töten, nur, um Wäsche zu waschen? Umweltschutz zeigt Respekt vor den Lebewesen, die mit uns auf unserem Planeten l°eben.

Thema Haut & Allergien: Die Rückstände der Waschmittel sind in unseren Kleidern und damit auf unserer Haut. Sie können Allergien auslösen und beeinträchtigen das Mikrobiom, die Bakterienvölker, die auf uns leben und unsere Haut gesund erhalten. Dazu kommt noch die Wasserbelastung durch Tenside, Aufheller …

Meine Putzmittel sind billig und weniger gefährlich. Einige sind schon im Krankenhaus gelandet, weil aggressive Badreiniger Lungen oder Augen verätzten und ihre Dämpfe, wenn sie untereinander reagieren, den ein oder anderen auch bewusstlos werden ließen! Viele meiner Putzmittel, wie der Organgenreiniger, den Wiener Kalk und die EM könnten von Kindern verspeist werden, ohne, dass wir um ihr Leben fürchten müssten, wie bei so vielen konventionellen Produkten das der Fall ist.

Hier geht es zu meinen Putzmitteln: Orangenreiniger & co

Orangenreiniger selbst gemacht

Baumwolle & Bambus statt Mikrofaser = Mikroplastik: Mit jeder Wäsche gelangen von Mikrofasertüchern, (auch von Fleecepullovern) tausende Plastikmikrofaser ins Wasser und in die Nahrungskette. In der Seine bei Paris bestehen die Fische schon bis zu 25% aus Plastik. Im Meer lagern sich aggressive Bakterienstämme dem Mikroplastik an und nutzen es als Transportmittel, um sich zu verbreiten. Die Wissenschaftler haben noch keine Ahnung, was das für das Ökosystem im Meer bedeutet. Deshalb: schont die Meere und unsere Nahrungskette und benutzt Baumwolltücher. Über Kleinanzeigen habe ich einen alten Einmachtopf gekauft, in dem ich meine Putzlappen, rote Waschlappen aus dem Drogeriemarkt, wenn sie schmutzig sind, auf dem Herd mit Waschsoda und etwas Kernseife auskoche. Der Zeitaufwand dafür ist minimal.

Übrigens… Das Bakterienmilieu in unserer Wohnung beeinflusst auch das Mikrobiom im Darm. Und nichts ist wichtiger für unsere Gesundheit als ein gesundes Darmmillieu. Wer alles desinfiziert, züchtet nur noch gemeine Völker heran und hat, wie die Krankenhäuser, irgendwann das Problem, dass sie alles beherrschen und mit nichts mehr zu bekämpfen sind. Studien in Italien machen Hoffnung: Sie haben gezeigt, dass multiresistente Keime zurückgedrängt werden können, wenn man die guten Bakterienstämme in ihrer Umgebung pflegt. Außerdem gilt beim Hausputz dasselbe, wie beim Händewaschen: Die mechanische, einfache Reinigung mit Seife bringt mehr, als jedes Desinfektionsspray.