Der Klimawandel stimmt uns gerade auf die Zukunft ein. Wie geht es dir mit den Hitzewellen von Mutter Erde? Wer mich kennt weiß, wie sehr ich als Nordlicht Strategien brauche, um der Hitze standzuhalten. Eigentlich hat sich meine Seele das kühle, regnerische Deutschland ausgesucht, um geboren zu werden. Doch jetzt ist es hier so heiß, wie früher nur im Spanienurlaub. Den können wir uns in Zukunft schenken. Aber auch mein geliebter Norden ist so heiß, wie nie. O.K., schluss mit jammern – wir sind selber schuld…

Aber alles über 29° ist für mich ein Angriff auf mein Wohlbefinden. Im #omaforfuture Video rechts erzähle ich von Wadenwickeln um besser einschlafen zu können und anderen Ideen die Körpertemperatur runter zu fahren. Was darin noch fehlt ist:

Warm duschen – dann kühlst du besser …

kein Witz! Unser Körper schwitzt, weil er damit seine Körpertemperatur runterkühlen kann. Wenn du aber kalt duschst, schließen sich die kleinen Hautgefäße, die seine Schweißproduktion am laufen halten und dein Körper kann seine Temperatur schlechter regulieren. Ein paar Minuten nach der kalten Duschen schwitzt du deshalb mehr als vorher und könntest gerade nochmal duschen… Duschst du nur lauwarm oder leicht kühl (ohne Gänsehauteffekt), bleiben die Hautgefäße und damit die Temperaturregulation offen und du fühlst dich hinterher erfrischt. Leider verlieren wir mit dem Schwitzen auch ein Teil unserer Körpersalze, weshalb wir sie an heißen Tagen dringen nachfüllen sollten mit trinken, trinken, trinken… Aber nicht mit Cola – die haben erst den Indern das Grundwasser abgepumpt und in Lüneburg pumpen sie gerade riesige Grundwassermengen für VIO Flaschen ab, um die Produktion verdoppeln zu können. Auch nicht mit Nestle – die pumpen in Äthiopien, Arizona und anderen Dürrengebieten pro Jahr die Menge von ca. 700 Genfer Seen!! ab, um sie gewinnbringend zu verkaufen. Ungeachtet dessen, dass Millionen Äthiopier keinen Zugang zu sauberem Wasser haben und viele Hunger leiden! Kein Geld für Gewinne mit dem Leid sovieler Menschen! Hier mehr Fakten zum Thema Wasserwahnsinn mit Nestle, Danone, Cola, Pepsi & co. Mach dir deinen isotonischen Durstlöscher lieber selbst:

Bester isotonischer Durstlöscher:

150ml Wasser + 1/2 TL Steinsalz + 50-100ml Apfelsaft (funktioniert aber auch ohne Saft)

Wenn es über 30° geht, trinke ich davon mindestens 1 Glas/ Tag. Ich verliere über den Schweiß soviel Salz, das mein Mann mich im Sommer Salzfässchen nennt.

Aber nimm kein Kochsalz! Auch mein Spülmaschinensalz warnt: Kein Kochsalz verwenden! Das kann zu Ablagerungen führen. Kochsalz eignet sich nicht als isotonischer Durschtlöscher. Warum? Salz bestimmt die elektrische Leitfähigkeit unseres Körperwassers und reguliert unseren Wasserhaushalt und die Blutmenge. Mit Meer- oder Steinsalzen, wie dem Ursalz, nehmen wir nicht nur Natrium auf, sondern auch Magnesium, Kalium, Schwefel, Kalzium und Phosphor und sorgen so für ein Gleichgewicht der Ionen.

Kochsalz ist aber reines Natriumchlorid, ein industrieller Rohstoff, der von Magnesium & Co “gereinigt”wurde, um der Chlorgewinnung zu dienen. Zudem wird es noch mit Streuhilfen ummantelt, wie dem Aluminiumoxid. Aber was geschieht, wenn wir einen so wichtigen Urstoff einfach verändern? Das Konzentrationsgefälle zwischen Natrium und Kalium im Innern unserer Zellen zu ihrer Umgebung bestimmt, ob und wie unsere Muskeln arbeiten können. Auch unser Herzmuskel. (Wikipedia: Natrium-Kalium-Pumpe). Sind aber mehr Natrium- als Kaliumionen im Blut, wie beim Kochsalz, bleiben die Körperzellen durstig, weil das Wasser im Blut ans Natrium gebunden bleibt und der Blutdruck kann steigen. Ionenausgleich Fehlanzeige.

Kennt ihr das Luisenhaller Salz? Mein Lieblingssalz stammt aus einem 250 Mio. Jahre alten Meer und wird in Göttingen in der letzten Pfannensaline Europas gewonnen. Aus der Müllkippe, die wir heute Meer nennen, esse ich kein Salz mehr.

Alternative zum Salz z.B. bei Bluthochdruck: Basenpulver beimischen.